| Ein
Tag auf dem Fischerboot - aktiver Erlebnisurlaub der besonderen
Art.Einen Ihrer Urlaubstage ganz dem Meer und seinen Traditionen
widmen, dabei die Schönheiten der cefaludesischen Küste
genießen und die autentischsten aller Wurzeln entdecken. Ein
Tag von bleibender Erinnerung, an dem Sie aktiv in das Leben mit
der Fischerei hineinschnuppern, Netze auswerfen und wieder einholen,
mit der Angel die Eimer füllen, mit den Schleppnetzen auf Adlerfisch
und nachts auf Pfeilkalmaren gehen, und dann...die nächtliche
Mahlzeit an Bord mit den
frisch gefangenen Leckereien des Meeres, zubereitet nach alten lokalen
Rezepten, den malerischen Küstenstreifen mit seinen Fischerstädtchen
fest im Blick - ein Genuss der doppelten Art, der Ihnen einen Spalt
breit die Tür öffnet zu den Geheimnissen, zu den Mythen,
Geschichten und Traditionen unserer Insel. Unverkennbares
Merkmal von Cefalù ist der steile Felsabfall, der die Stadt
überragt. Doch dem Meer haben die Bewohner von Cefalù
(in sizilianischem Dialekt Cifalutani genannt) auch den langen Strand
entlang des Golfs und den Buchten von Aranciotto und Settefrati
mit seinen sieben Klippen zu verdanken; der Legende zufolge soll
es sich dabei um die versteinerten Körper von sieben Brüdern
handeln, die herbeigeeilt seien, um, ohne Erfolg, eine wunderschöne
Frau zu retten.
Cefalù ist nicht nur reich an landschaftlichen Reizen, sondern
besitzt auch eine weit zurückreichende Geschichte, die zahlreiche
Spuren hinterlassen hat. Auf hellenistisch-römische Epoche
geht das noch erkennbare, direkt auf das Meer blickende Mauerwerk
zurück. In byzantinischer Zeit zog sich die Küstenstadt,
wie viele ähnlich gelegene Zentren auch, bis zum Vorgebirge
zurück, um sich besser verteidigen zu können. Trotzdem
wurde sie von den Arabern erobert, die Cefalù bis Anfang
des 11. Jahrhunderts beherrschten, bis die Normannen sie einnahmen
und wieder dem Meer näher rückten. Die Zeugnisse der normannischen
Herrschaft sind so zahlreich, dass Cefalù nicht umsonst als
das normannische Städtchen bezeichnet wird. Das bedeutendste
Bauwerk ist sicherlich der Dom, der Anfang des 12. Jahrhunderts
errichtet wurde und dessen Bau auf Ruggero II zurück gehen
soll, der nach einem heftigen Sturm mit seinem Schiff auf wunderbare
Weise gelanet war.
Eine neue Stadtmauer wurde im 17.Jahrhundert errichtet; von den
vier Toren aus jener Zeit ist nur das sogenannte Marine- oder Fischertor
(della Marina o Pescara) erhalten, das zum Meer und zum Hafen blickt
und von den alten Fischerhäusern gesäumt ist. Die Fischerei
und Marine prägten schon immer die Geschichte der Stadt, so
waren Fischer und Bauern über Jahrhunderte die bedeutendste
Berufsgruppe. Dies belegt das wichtigste Fest, das zu Ehren des
Heiligen Salvator gefeiert wird, dem auch der Dom geweiht ist und
dessen Höhepunkt am 6. August die traditionelle 'ntinna a mare
ist, ein Geschicklichkeitswettbewerb der Seeleute, der sich um den
traditionellen Fest- und Kletterbaum "albero della cuccagna"
dreht. Auf jüngere Zeit geht das Sardinenfest zurück,
das gewohnheitsgemäß im September begangen wird.
Unter anderen Fischspezialitäten der typisch lokalen Küche
sind vor allem die Sardellen der Herzogin ("alici della duchessa")
empfehlenswert, eine Soße aus Sardellen, Toastbrot, Knoblauch,
Zwiebeln, Petersilie, Olivenöl und Essig, die als Brotaufstrich,
eventuell mit ein wenig Butter verfeinert, verwendet wird.
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Cefalu
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